![]() |
Home E-Mail Newsletter abonnieren |
|
|
[ Schreibkram ... ] |
|
the write stuff. Home |
|
|
|
Tipparchiv |
|
zurück zur Übersicht |
|
|
|
Tipp 40 Tipp 39 Tipp 38 Tipp 37 Tipp 36 Tipp 35 Tipp 34 Tipp 33 (PDF) Tipp 32 Tipp 31 Tipp 30 Tipp 29 (PDF) Tipp 28 Tipp 27 (PDF) Tipp 26 Tipp 25 Tipp 24 Tipp 23 Tipp 22 Tipp 21 Tipp 20 Tipp 19 Tipp 18 Tipp 17 Tipp 13 Tipp 12 Tipp 11 Tipp 7 Tipp 6 Tipp 5 Tipp 4 Tipp 3 Tipp 2 Tipp 1 Impressum & Kontakt: Karin Schmitt Kirchenweg 23 a D-82399 Raisting in der Ammersee-Region Tel. +49 8807 206945 Fax +49 8807 214767 |
|
|
Tipp 17Aktion Herbst 2001Genug trübe Herbsttage liegen vor uns. Deshalb heute die Tipp-Aktion für eine "frühlingsfrische" neue Briefkultur.Gegen Staub, Trübsal und Langeweile im Geschäftsbrief"Der gute Ton" klingt heute anders.Bin ich wirklich so staubig-konservativ, wie der Stil der täglichen Geschäftsbriefe vermuten lässt? Und Sie, Ihre Geschäftspartner? Sind Sie nicht moderne, aufgeschlossene und anspruchsvolle Menschen mit guter Bildung?Wenn ja, dann lassen Sie uns doch so schreiben, wie wir auch beim Treffen miteinander sprechen würden - nur eben noch überlegter und empfängergerechter; freundlich, aber nicht in sorgfältig gedrechselten Phrasen. In dieser Tipp-Folge können Sie zunächst über die Wirkung einiger Beispielsätze nachdenken. Wir setzen die Serie fort und bringen auch Beispielbriefe "im neuen guten Ton" für unterschiedliche Anlässe. Persönlich auftreten und Verantwortung übernehmenHäufig "versteckt" sich der Schreiber hinter der Wir-Form oder im Passiv. Die Wir-Form ist durchaus manchmal angebracht, denn die Ich-Form zeigt persönliches Engagement und Verantwortung und ist daher gezielt einzusetzen. Sie weckt und stärkt Vertrauen. Das Passiv drückt aus, dass der Schreiber selbst an der Handlung nicht beteiligt ist.Wie wirken diese Sätze auf Sie?
... und diese?
Haben Sie es gemerkt?In den vier unteren Beispielen spricht der Schreiber nicht "anonym" zu seinem Kunden, sondern spricht ihn persönlich an.Er gibt seinen Fehler offen zu und übernimmt damit Verantwortung. Der Verfasser setzt die Wir-Form im Wechel mit der Ich-Form ein. Das ist zulässig, denn an der Buchlieferung oder an der Lösungsentwicklung ist er nicht allein beteiligt. Der Wechsel zwischen der direkten Anrede des Empfängers, der Wir- und der Ich-Form lockert den Brief auf. Er wird lebendiger. Auch die Aktiv-Formulierungen sind weniger schwerfällig und machen den Stil flüssiger. Im letzten Satz schreibt der Autor: "die Lösung". Damit vermittelt er mehr Sicherheit, als wenn er von "einer Lösung" spricht. Der Beginn des Satzes mit "Und ..." wird bewusst als ein Spannungselement eingesetzt. Mehr zur Kommunikationskultur: Im November 2001 beginnt bei sekretaerinnen-online.de eine 8-teilige Serie. Die einzelnen Beiträge erscheinen 14-tägig. Die Serie wird bis Mitte 2002 abrufbar bleiben. © Karin Schmitt für the write stuff. zurück zur Tipp-Übersicht Website zu MS-Office: www.karin-schmitt.de |
|