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Tipp 19Ein Dokument geht auf Reise...(als PDF öffnen - 115 Kb)Wie werden Dokumente verteilt?Sie erfahren, warum es wenig professionell ist, Word-Dokumente ins Web zu stellen oder als Anlage zu E-Mails zu versenden - falls Sie nicht wünschen, dass der Empfänger diese weiter bearbeitet.Mit Sicherheit gut kommunizieren: Dazu gehört auch das DokumentDie Angst vor Viren nimmt zu. Trotzdem ist es noch verbreitete Unsitte, der E-Mail ein Word-Dokument bei zu packen - ohne darüber nachzudenken wird, ob der Empfänger Word in der richtigen Version überhaupt einsetzt. Gehen Sie professioneller vor!Ein Dateiformat für alle EmpfängerEin geeignetes Format für Dokumente, die über das Web verteilt oder veröffentlicht werden sollen, ist PDF (portable document format), sozusagen das "mobile Dateiformat", das Unabhängigkeit bringt. Es hat folgende Vorteile:Jeder kann Ihr Dokument betrachten. Selbst wenn der Empfänger überhaupt keine eigene Textverarbeitung einsetzt, kann er mit Acrobat Reader Ihr Dokument anzeigen und ausdrucken. Acrobat Reader ist kostenlos. Vertrauen. In Word-Dokumenten können sich Makros und Viren verstecken, die beim Empfänger Schaden anrichten. Das ist bei PDF-Dokumenten nicht bekannt. Versionsunabhängigkeit. Wenn Sie nicht sicher sind, ob und welche Word-Version der Empfänger Ihrer Dokumente einsetzt, sparen Sie sich selbst und ihm Probleme. Authentizität. Ein von Ihnen verschicktes Word-Dokument kann der Emfpänger selbst bearbeiten und ändern. Sogar ungewollt. Das ist beim PDF-Dokument so leicht nicht möglich. Gleichbleibende Qualität. Word ist "Einstellungssache". Wie der Empfänger Ihr Dokument sieht, darauf haben Sie wenig Einfluss. Das PDF-Dokument hingegen sieht immer "sauber" aus - selbst wenn bei der Erfassung in Word nicht besonders elegant vorgegangen wurde. Ein gut geschulter Word-Anwender erkennt mit ein, zwei Blicken auf Ihr Dokument mit welchem Kenntnisstand Sie arbeiten. Das kann peinlich werden. Gehen Sie dieser Peinlichkeit aus dem Weg, indem Sie PDF-Dokumente verteilen. PDF-Dokumente geben Layout und Inhalt, einschließlich der verwendeten Schriften und Grafiken exakt wieder - ohne jedoch zu verraten, wie Sie zu dem Ergebnis kamen. Plattformunabhängigkeit. Ein PDF-Dokument können Sie per E-Mail verschicken, im Intra-, Extra- oder Internnet oder einem Dateisystem ablegen, und jeder Benutzer kann es anzeigen, egal ob er Windows, Mac OS oder Unix als Betriebssystem einsetzt. Word und Acrobat: Ein gutes TeamAcrobat integriert sich nach der Installation nahtlos in Ihre Word-Oberfläche. Sie erhalten eine eigene Schaltfläche zur Erstellung von PDF-Dokumenten und wandeln Ihre Word-Datei praktisch auf Mausklick um."Schöne" DokumenteIhren Brief, aber auch Anzeigen oder Preislisten können Sie als PDF auf die Reise schicken. So sind Sie immer sicher, dass alle gestalterischen Elemente und auch der Inhalt genau so beim Empfänger angezeigt werden, wie Sie es auf Ihrem Computer sehen - wenn Sie die Anzeige aller für die Bearbeitung notwendigen Sonderzeichen ausschalten. Ohne hässliche Formatierungszeichen kommt das Dokument beim Leser an. Schließlich muss dieser nicht wissen, auf welchen Wegen und mit welcher Software Sie zu dem Layout gelangt sind.Komplexe Dokumente zur plattformunabhängigen Veröffentlichung und VerteilungSie wollen eine Bedienungsanleitung oder ein kleines Handbuch schreiben und zum Beispiel auch im Internet veröffentlichen? Kein Problem:Ein in Word strukturiertes Dokument mit Inhalts- und Abbildungsverzeichnis, Quellenangaben und Querverweisen übernimmt der Acrobat Distiller mit allen Hyperlinkverknüpfungen. Voraussetzung ist, dass gleich bei der Texterfassung und -bearbeitung die richtigen Word-Formatvorlagen eingesetzt werden und dass Sie im Distiller das gewünschte Ausgabeformat einstellen. Acrobat DistillerWenn Sie den Acrobat Distiller einsetzen zur PDF-Erstellung, und für die Anzeige "Lesezeichen" wählen, wird das Inhaltsverzeichnis Ihres Word-Dokumentes in Acrobat in einem separaten Fensterbereich angezeigt. So hat der Leser eines langen Dokumentes stets die Übersicht über die Dokumentstruktur.Diese Dokumentstruktur funktioniert wie unter Windows bekannt: Der Leser klickt auf eine Überschrift und im rechten Fensterbereich erscheint der entsprechende Kapiteltext. Ein Handbuch - zum Ausdruck und als E-Dokument im WebEin und die selbe Word-Quelle nutzen Sie zur Bearbeitung und Pflege weiterhin in Word und stellen praktisch auf Mausklick daraus immer wieder ein PDF-Format her.Was ist zu beachten bei strukturierten Dokumenten?Der Acrobat Distiller interpretiert die Word-Formatvorlagen für Überschriften und andere Verzeichniseinträge.Ebenso übernimmt er Querverweise und Hyperlinks. So kann in dem PDF-Dokument per Mausklick von einer Stelle "siehe auch ..." direkt zu der Referenz gesprungen werden. Auch E-Mail- und Weblinks funktionieren in dem PDF-Dokument. Wie gestalten Sie ein strukturiertes Dokument für PDF?Falls es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern Sie immer wieder Dokumente veröffentlichen, die eine einheitliche Form in Ihrem Corporate Design besitzen sollen, dann arbeiten Sie in Word mit Dokumentvorlagen.Word Dokumentvorlage
Ziel Ihrer Dokumentvorlage ist, dass Sie beim Erfassen und Bearbeiten der eigentlichen Texte keine Mühe mehr auf die Formatierung verwenden. Sie beachten keine Seitenumbrüche, was zusammen gehört, bleibt automatisch zusammen und das Layout bleibt immer einheitlich - im ersten Dokument wie auch in allen folgenden, die auf der Grundlage Ihrer Vorlage entstehen. PDF bauenBevor Sie den Acrobat Distiller einsetzen, um ein strukturiertes PDF zu bauen, aktualisieren Sie alle im Dokument enthaltenen Felder: Inhalts-, Abbildungs- und sonstige Verzeichnisse, Querverweise...Beim Inhaltsverzeichnis legen Sie fest, bis in welche Gliederungstiefe die Überschriften anzuzeigen sind. Distiller-Einstellungen
© Karin Schmitt für the write stuff. zurück zur Tipp-Übersicht Website zu MS-Office: www.karin-schmitt.de |
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