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Online kommunizieren - aber sicher! Jeder zweite deutsche Haushalt besitzt jetzt einen PC. Rund 30 Millionen Deutsche tummeln sich regelmäßig im Internet - suchen Informationen, kaufen ein, tätigen Bankgeschäfte. Klar, dass hier - wie überall, wo Geschäfte gemacht werden - auch Gefahren lauern.Trotzdem, auf die Vorteile, die das Internet heute bietet, wollen wir alle nicht mehr verzichten. Praktisch, mit ein paar intelligenten Stichworten wie Lage und Preislimit gleich passende Angebote zu finden, statt mühsam ganze Zeitungsquadratmeter von Miet- oder Immobilienangeboten zu studieren... Online ist in Sekunden ein Fachbegriff korrekt in die Fremdsprache übersetzt, die dringende Überweisung erledigt, rund um die Uhr und am Wochenende kann weltweit im umfangreichen Informationsangebot recherchiert werden...Damit das Surfen und Online-Geschäfte möglichst gefahrlos bleiben, nicht Privatsphäre und Daten gefährden und unter Umständen zu einer teuren Angelegenheit werden, müssen die Gefahren bekannt sein. Dazu ist Voraussetzung, auch ein wenig Bescheid zu wissen: Wie funktioniert das alles eigentlich? Sicherheit im InternetDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat zum 31.01.2003 eine neue Internet-Adresse eingerichtet, die sich speziell an Privatleute richtet. Interessant ist sie aber auch für Schulen, Selbstständige und kleine Unternehmen - für alle, die Informationsbedarf haben, wie das eigene Netzwerk, der Rechner, E-Mail-Kommunikation und Internetnutzung sicher gestaltet werden können:Hier finden Sie - leserfreundlich formuliert und dargeboten - viele wichtige Informationen: angefangen mit gut verständlichen Erläuterungen, wie das Internet entstand und funktioniert, welche Rolle der Browser übernimmt und was auf Ihrem PC passiert - oder passieren kann, wenn Sie es zulassen. Zu jedem Thema gibt es konkrete Tipps, zum Beispiel: Wie richten Sie den Browser ein, um Fremdzugriffen möglichst vorzubeugen? BrowsercheckEinstellung für Einstellung wird hier die Konfiguration der gängigsten Browser Internet Explorer, Netscape und Opera beschrieben und erklärt. Wenn Sie nach der Lektüre sich und Ihren Browser fit und sicher gemacht haben, können Sie das Ergebnis testen. Dazu bietet z. B. heise.de den c't Browsercheck an: www.heise.de/ct/browsercheck/Fundgrube...Für alle, die Bescheid wissen wollen - das BSI bringt auf seinen "Bürger-Seiten" viel Hintergrund-Information, zum Beispiel: Was ist das genau - Virus, trojanisches Pferd, Wurm? Was ist ein Hoax, und wie erkennt man ihn? Die Meilensteine in der Entwicklung der Computer-Viren können Sie in einer Viren-Chronik nachlesen.Praktische Hilfe: kostenlose ToolsFür Privatanwender hat das BSI eine Toolbox mit kostenlosen Programmen zusammengestellt, die einfach herunterzuladen und zu installieren sind. In der Toolbox finden Sie zum Beispiel einen Virenscanner und den "Webwasher", der unerwünschte Werbung aus Internetseiten herausfiltert.Tipps gegen unerwünschte E-Mails - schade ...Ein kostenloses Tool, das Homepage-Betreiber vor unerwünschter Werbung oder erotischen Angeboten per E-Mail schützt, gibt es leider (noch?) nicht! Wenn die Homepage eingerichtet wurde, um geschäftliche Kontakte über Internet zu knüpfen, muss der Besucher leicht Kontakt aufnehmen können. Der Tipp, die E-Mail-Adresse nur sparsam weiterzugeben, ist hier also schwer umsetzbar - und die Wirkung muss angezweifelt werden. So erhalte ich auch unter meiner T-Online-Adresse, die nirgendwo öffentlich ist, mehr und mehr Spam-Mails (vor allem freundliche Angebote von Damen, die sich alle in mich verliebt haben...).E-Mail-Adressen auf Websites in Form einer Grafik einzubinden, ist nur bedingt nützlich. Wenn diese Grafik mit der Adresse verlinkt ist, steht sie als Klartext im Code und könnte leicht gefunden werden. Nur das Bild stehenzulassen, das dann der Besucher Zeichen für Zeichen abtippen muss, ist nicht kundenfreundlich und führt leicht zu Fehlern. Eigene Filter einrichtenWenn nicht gleich am Mailserver ein Filter eingesetzt wird, können es auch die gängigen Mail-Programme (Clients): Post beim Eingang sortieren, in einem zugewiesenen Ordner ablegen und bei Schließen des Programmes den Inhalt dieses Ordners automatisch löschen.Zu Anfang, bis man sicher ist, dass das Regelwerk nicht versehentlich wichtige Mails im Müll-Ordner ablegt, kontrolliert man vor Feierabend kurz den Inhalt. Wenn zudem die Müll-Regel die letzte in der Reihenfolge von Filtern ist, die Sie einsetzen, um wichtige Post gleich richtig einzusortieren, sind Sie schon relativ sicher, dass geschäftliche Nachrichten nicht im Abfall landen. Das ist eine Methode, die das Spam-Problem zumindest ein wenig erleichtert. Die eigenen Filterregeln mit der Zeit zu vervollständigen und zu verfeinern, kostet nicht viel Aufwand. Leider kann man die Regeln nicht mehr auf Absender oder Betreff beschränken, denn beim Betreff werden Spam-Versender immer erfinderischer. Typische Floskeln im Nachrichtentext selbst, die für den Filter in Frage kommen, sind z. B.:
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