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Lohn der Mühe für den Betreiber, Service für die Besucher: Google Adsense
Seit Herbst 2003 funktioniert es auch auf deutschen Seiten: Um zumindest Hostingkosten und vielleicht einen "Anerkennungsbetrag" für die Arbeit an einer gepflegten Website zu verdienen, gibt es jetzt eine neue Möglichkeit. Sie sehen hier auf der linken Seite, unterhalb der Tipp-Nummern, einen Werbe-"Skyscraper". Immer, wenn ein Besucher sich für einen der angezeigten Links interessiert und klickt, bringt das Geld.Wie das funktioniert, beschreibe ich hier: Google AdWords Kennen Sie bei der Google-Suche (www.google.de) die dezenten kleinen grünen Werbeschaltungen am rechten Bildschirmrand, die zusammen mit den Suchergebnissen präsentiert werden und immer in irgendeiner Weise mit den gerade von Ihnen eingegebenen Suchbegriffen in Zusammenhang stehen? Diese Schaltungen heißen "AdWords". Die Google-Kunden bezahlen dafür. Der Preis ist pro Klick fällig und hängt von einigen Faktoren ab:
Es ist logisch: Die AdWords sind offensichtlich eine Idee, die sowohl für Google wie auch für die Werbe-Kunden gleichermaßen Erfolg verspricht und von Besuchern akzeptiert und genutzt wird (es öffnet sich kein zusätzliches Fenster, es blinkt und kreischt nichts, wer nicht will, braucht nichts tun - außer die kleinen grünen Kästchen zu ignorieren, und der, der mehr wissen will, hat gleich praktische Links - rechts - zur Hand). AdWords auf Ihrer eigenen WebsiteDie AdWords, die viele Internet-Nutzer bereits von Google kennen, können Sie nun auch auf Ihrer eigenen Deutsch sprachigen Website einsetzen. Die Anmeldung für das Programm ist unkompliziert, wenn Sie ein wenig Englisch sprechen. Anders als ein AdWords-Kunde brauchen Sie sich auch keine Gedanken um Suchbegriffe machen - das erledigt Google für Sie. Google kennt nämlich sehr wahrscheinlich Ihre Seiten recht gut. (Das ist auch der Grund, warum Google als Suchmaschine für das Internet so beliebt ist.)Wann kennt Google Ihre Seiten?Testen Sie es selbst: Suchen Sie Ihre eigenen Seiten bei Google, zunächst mit einem Suchbegriff, der aller Wahrscheinlichkeit nur auf Sie zutrifft. Beispiel: Die Website heißt "www.ammersee-region.de". Suchen Sie nach Ammersee-Region.Gefunden? Klar, war ja auch nicht schwer. Selbst wenn Sie diese Site nicht bei Google angmeldet haben, reicht es zum Finden aus, wenn von anderen Seiten darauf verlinkt wird, eine Anmeldung bei "Freunden" von Google vorgenommen wurde... Weitere Such-Experimente, um herauszufinden, wie viel Ahnung Google vom Inhalt der einzelnen Seiten hat, lohnen sich und sind nützlich, wenn Sie vor der Entscheidung stehen, ob Sie mit den AdWords anderer Anbieter auf Ihrer eigenen Website Einnahmen erzielen wollen. Dazu versetzen Sie sich einfach in die Lage eines "Traumkunden", der Sie nur leider noch nicht kennt. Mit welchen Begriffen würde der Sie suchen? Findet er Sie an akzeptabler Position in der Ergebnisliste? Bei Ihren Experimenten werden Sie schnell merken, dass Google bei der Suche mehr berücksichtigt als nur das, was Sie oder Ihr Webmaster als "KeyWords", Titel und Beschreibung der Website mitgegeben haben. Google liest sich nämlich durch den gesamten Text. Wenn auf Ihren Seiten nicht nur Bilder vorhanden sind, sondern beschreibende Texte, dann gewinnt Google eine recht konkrete Ahnung davon, was Sie anbieten und gleichzeitig davon, was Besucher Ihrer Website - statt oder neben Ihres eigenen Angebots - interessieren könnte. Grob vereinfacht wird dann AdSense auf Ihren Seiten so funktionieren: Wenn Google-Kunden bei ihrer Werbung die Schlüsselwörter angegeben haben, unter denen auch Sie gefunden werden, dann wird Google im AdSense-Programm die Werbung dieser Kunden auf Ihre Seiten schalten. Wollen Sie mehr erfahren?Wenn Sie sich dafür interessieren, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Auch bei der Google-Suche nach "AdSense" auf Seiten in Deutschland werden Sie fündig. Bei Interesse schreibe ich in einem der nächsten Tipps mehr zum Thema und zu den gewonnenen Erfahrungen, zum Beispiel:
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